
P1A - P5A Glas
P6B - P8B Glas
8mm Polycarbonat
SILATEC RC2 Panikglas2
SILATEC RC3 Panikglas2
SILATEC RC4 Panikglas22

Weil eine herkömmliche RC2, RC3 oder RC4 Verglasung nach EN 356 schlicht nicht zugelassen ist! Also P1A - P5A Glas, herkömmliches P6B - P8B Glas, oder 8mm Polycarbonat. SILATEC Panikglas ist zertifiziert und genauso einbruchsicher wie die Paniktür – mindestens. Die Verglasung wird in der Norm ebenfalls getestet. Übrigens: Bei RC2,3,4 Fenstern wird das Glas dagegen tatsächlich nicht getestet! Die Norm sieht lediglich P4A oder P5A Glas vor – das ist aber schon nach wenigen Sekunden zerstört3.
| RC2 Paniktür | Widerstandsdauer rund drei Minuten (gegen Gelegenheitsdiebe mit Kleinwerkzeug) | SILATEC RC2 Panikglas2 |
| RC3 Paniktür | Widerstandsdauer rund fünf Minuten (auch gegen geübte Täter mit Brecheisen oder Handbohrmaschine) | SILATEC RC3 Panikglas2 |
| RC4 Paniktür | Widerstandsdauer rund zehn Minuten (gegen Profitäter mit Beil, Säge, Bohrmaschine) | SILATEC RC4 Panikglas22 |

| Type | Name | Dimensions max. [mm] | Thickness [mm] | Weight [kg/m2] | U* [W/m2K] | & | TL* [%] | g* [%] | Rw [dB] | Options | Tc | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AS | AW | Sus | |||||||||||
| (mm) (kg/m2) | Diese sind abhängig von der Größe der Scheibe, Lasten (z.B.Windlast) sowie von Richtlinien und Vorschriften |
| mono, i2, i3 | monolithisch, Isolierglas, Dreifachisolierglas |
| U | Wärmedurchgangskoeffizient. Je kleiner der Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. |
| Kr | Krypton |
| Ar | Argon |
| TL | Lichtdurchlässigkeit. Je größer der Wert, desto mehr Licht gelangt durch die Verglasung |
| g | Gesamtenergiedurchlässigkeit. Je kleiner der Wert, desto weniger Energie gelangt durch die Verglasung. |
| Rw | Schalldämmmaß. Je größer der Wert, desto besser ist die Schalldämmung. Die angegebenen Werte beziehen sich auf Kryptonfüllung. |
| AS | Alarmschleife. Sichtbar oder unsichtbar. |
| AW | Alarmdraht |
| SuS | Sonnenschutzbeschichtung |
1) | Prüfzeugnis |
Alle Werte unterliegen üblichen Toleranzen. Unsere spezielle Verglasungsrichtlinie muss eingehalten werden.
In diesem Lieferprogramm zeigen wir unsere gängigen Produkte. Darüber hinaus produzieren wir auch ausgefallene Sonderlösungen. Fragen Sie uns.
Änderungen der technischen Angaben, Änderungen im Lieferprogramm sowie Änderungen unserer Hinweise behalten wir uns vor. Bei allen Anwendungen sind die gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Unsere speziellen Verglasungsrichtlinien sind zu beachten, andernfalls erlischt unsere Garantie.
In Zweifelsfällen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

P4A Glas oder P5A Glas:
Widerstandsdauer je nur
ca. zehn Sekunden!3
RC2 / RC3 / RC4 Glas für Fenster:
SILATEC P6B / P8B.
Widerstandsdauer bis zu ca.
fünf bis zehn Minuten!3
Unglaublich: Das Glas wird in der Norm gar nicht geprüft! Die sieht lediglich P4A oder P5A Glas vor – dies ist aber schon nach wenigen Sekunden eingeschlagen3. Die Empfehlung für RC2 und RC3 Fenster: Glas vom Typ SILATEC P6B2. Der Rahmen bietet ca. drei Minuten, das Sicherheitsglas bis zu ca. fünf Minuten3 Widerstand (Herkömmliches P6B gerade ca. 30 Sekunden3). Für RC4 Fenster sollten Sie mindestens SILATEC P6B2, besser noch SILATEC P8B2 verbauen. .
Ausdrücklich nein. Denn beides ist nicht zulässig. Bei einbruchhemmenden Notausgangstüren muss das Glas nach DIN EN 1627/1630 geprüft sein, und das in der entsprechenden Widerstandsklasse „RC“ („Resistance Class“)
Klares Ja. Unser RC2,3,4,5,6 Panikglas für Fluchttüren können wir außen, also angriffsseitig, auch in VSG herstellen. Das Glas wird dadurch um ca. 3mm dicker, das Flächengewicht erhöht sich um ca. 6kg/m².
Wir empfehlen das ausdrücklich nicht. Ganzheitlichen Schutz bietet nur ein durchgängig sicheres Bauelement.
Gerne. Bis zu 2.000 x 3.000 mm. Dabei erhöht sich die Dicke um ca. 2 mm, das Flächengewicht um 5 kg/m².
Die Materialverträglichkeit zum Glasrandverbund muss gewährleistet sein – im Zweifelsfall müssen Materialverträglichkeitsuntersuchungen durchgeführt werden. Gute Ergebnisse liefert Ramsauer 670, ein 2-Komponenten Material. Da sich die Polycarbonatschicht temperaturbedingt ausdehnt, muss die Falzraumverklebung das auch zulassen.
Dieses Band „ummantelt“ die gesamte Glaskante unserer Panikverglasung, also umläuft und umschließt diese. So schützt es den SILATEC Polycarbonat Verbund und den Randverbund der Isolierverglasung vor äußeren Einflüssen. Das Raumummantelungsband ist etwa 0,3 mm dick und besteht aus Aluminium mit zusätzlich schützender Kunststoffbeschichtung. Es umfasst die Glaskante U-förmig - siehe Grafik.

Ja. Ihr Kunde kann wählen zwischen leichtem, mittlerem und starkem Sonnenschutz. Kennzeichnend ist der g-Wert: Je höher der g-Wert, desto größer der Energieeintrag.
Ja, bei unseren 2-fach und 3-fach Isoliergläsern. Die äußere, also angriffsseitige Glasscheibe besteht dann aus ESG.
Nein. Denn Glasscheiben für einbruchsichere Notausgangstüren müssen nach DIN EN 1627/1630 zertifiziert sein, und das trifft für Polycarbonat 8mm nicht zu. P4A oder P5A Glas und herkömmliches P6B sind ebenfalls nicht genehmigt.
Die RC2 Verglasung muss nach DIN EN 1627/1630 für einbruchhemmende Fluchttüren zertifiziert sein. Dies trifft nur zu für Glas vom Typ SILATEC RC2 Panikglas2. Einbruchhemmende Verglasungen gem. EN 356, also P4A, P5A oder herkömmliches P6B sind unzulässig!
Die RC3 Verglasung muss für RC3 Fluchttüren zugelassen sein, entsprechend der Norm für einbruchhemmende Fluchttüren (DIN EN 1627/1630). Rechtskonform ist nur Glas vom Typ SILATEC RC3 Panikglas2. Auch hier sind die Verglasungen der EN 356 nicht zulässig, also z.B. P4A, P5A oder herkömmliches P6B.
Nein. Die drei Begriffe bedeuten alle dasselbe, nämlich Türen, die auch im abgesperrten Zustand von innen schnell und leicht zu öffnen sind, damit im Notfall die Flucht gelingt.
Das ist eine „Türklinke“ an einer Paniktür: eine horizontale Stange oder Platte, mit der die Tür leicht und schnell zu öffnen ist. Auch und gerade dann, wenn bei einer Panik eine Menschenmenge dagegen drückt. Die DIN EN 1125 regelt Panikbeschläge für öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr. Bei Gebäuden ohne öffentlichen Publikumsverkehr ist die DIN EN 179 maßgeblich.
Die DIN EN 1627 schreibt vor, wie einbruchhemmende Fluchttüren geprüft werden. Den höchsten Einbruchschutz bietet die Widerstandsklasse RC6, bis runter zur RC1 mit dem niedrigsten Schutz. WK1 bis WK6 bezeichnet alte und nicht mehr gültige Widerstandsklassen.